Universitätsprofessor

Dr. Martin K.W. Schweer persönliche Homepage




 


„Ich bin dankbar über jeden regen Austausch, den ich in der Forschung, in den Workshops und den Vorträgen erleben darf - vor allem freue ich mich, wenn ich mit meinem Wirken einen Beitrag zu einem vertrauensvollen gesellschaftlichen Miteinander leisten kann.“

Martin K.W. Schweer



Foto: Schmidt/Univerisität Vechta




Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper ist eine kurze, aber vollständige
Beschreibung eines glücklichen Zustands in dieser Welt.
(John Locke, englischer Philosoph, 1632-1704)




aktuelle Stellungnahme  

Während der jüngst beendeten Leichtathletik-Europameisterschaft in München verwiesen Kommentatoren des öffentlich-rechtlichen Fernsehens mehrfach auf die nicht-europäische Herkunft einiger Läufer, sie betonten dabei überzufällig oft deren nicht-weiße Hautfarbe. Kurz zuvor wurde im Rahmen der diesjährigen Documenta das Kunstwerk "People's Justice" mit antisemitischen Inhalten ausgestellt.
Beide Fälle eint nicht nur, dass darin schwerwiegende Vorurteile und Ressentiments sichtbar werden, es liegt auch ein Appell inne, über den Umgang mit Diskriminierungen nachzudenken und die diesbezügliche Forschung voranzutreiben. So mühsam dieses auch sein mag, wir sind immer wieder aufs Neue gefordert, Positionen zu beziehen und eigenes Handeln zu reflektieren. Dabei müssen humanistische Prinzipien auch im konfliktträchtigen Dialog mit gegenteiligen Positionen gelten - nur dann kann sich ein gesellschaftliches Klima des Vertrauens mit einem offenen und respektvollen Austausch etablieren.


 

Univ.-Prof. Dr. Martin K.W. Schweer, im September 2022