• In meiner Beratungstätigkeit für Unternehmen aus der Wirtschaft und der (öffentlichen) Verwaltung stehen neben klassischen Themen der Organisations- und Personalentwicklung stets auch aktuelle Herausforderungen, etwa durch anstehende Innovationsprozesse, im Zentrum. Ein wesentlicher Fokus liegt hierbei auf den Facetten eines sozial verantwortlichen Führungsverhaltens sowie auf der Bedeutung von Vertrauen und Loyalität auf den verschiedenen Organisationsebenen.
  • Eine langfristige Stärkung unternehmerischer Wettbewerbsfähigkeit kann nicht ohne eine Verbesserung der Personalressourcen gelingen. Das Zentrum für Vertrauensforschung (ZfV) sowie die Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung Challenges können hierzu einen gezielten Beitrag über Fort- und Weiterbildungskonzepte sowohl aus den Bereichen der Persönlichkeits- und Differentiellen als auch der Sportpsychologie bieten. Gerade letztere stellt mit dem Bezug zu leistungsbezogenen Situationen und sozialen Anforderungen eine attraktive und in hohem Maße kompatible Domäne dar, mit deren Erkenntnissen Wissens- und Trainingspotentiale ausgeschöpft werden können.

    Die psychologischen Weiterbildungsmaßnahmen des ZfV und von Challenges setzen anders an: Sie gehen davon aus, dass die Veränderung des Führungsverhaltens im Kopf der Führungskraft beginnt. Eine gute Führungskraft sollte in der Lage sein, eigene Wahrnehmungs- und Handlungsstrategien zu hinterfragen und situationsadäquat zu aktualisieren. Ein anderer (und dennoch strukturell ähnlicher) situativer Kontext wie etwa „Sport“ eignet sich in besonderem Maße, die zur Verhaltensänderung nötige Selbstdistanz zu trainieren. Die Nähe zum beruflichen Alltag wird transzendiert, die Führungskraft gewinnt einen „neuen“ Blick auf bisher automatisiert ablaufende intrapsychische Prozesse. Erst mit der Sensibilisierung für diese Prozesse werden Modifikationen auf Verhaltensebene und der Transfer auf den beruflichen Alltag dauerhaft wirksam.

    Folglich kann ein (sport-) psychologisches Weiterbildungsangebot entscheidend dazu beitragen, verfestigte Automatismen im Handeln der Führungskraft gezielt aufzubrechen und ihr Führungskompetenzen und -strategien vermitteln, die sie situationsadäquat einzusetzen weiß. Hierbei verbindet sich (sport-) psychologische Grundlagenforschung mit der praxisorientierten Anwendung der gewonnenen Kenntnisse in Interventionskonzepten, die sich exponiert auch auf den Bereich von Führungskräftetrainings erstrecken. Dabei stehen konzeptuell Maßnahmen im Blickfeld, in denen sportliche Aktivitäten selbst eingebunden sein können, in denen an Erfahrungen aus dem Breiten- oder Leistungssport angeknüpft wird, in denen aber im Wesentlichen die anwendungsbezogene, thematische Auseinandersetzung im Vordergrund steht.

  • Klassische Weiterbildungskonzepte gehen in der Regel von der Annahme aus, die Nähe zum beruflichen Alltag sei der Schlüssel zum Erfolg, und so behandeln sie vorwiegend Arbeitssituationen, die der Führungskraft vertraut sind. Eine Verbesserung des Führungsverhaltens setzt dann jedoch die Bereitschaft voraus, „bewährte“ und „konventionelle“ Handlungsmuster einer (langjährigen) Berufsroutine kritisch zu reflektieren, hierbei kann es im ungünstigen Fall sogar zu Phänomenen der Reaktanz (also des psychischen Widerstands mit einem der Intervention entgegengesetzten Verhalten) kommen.

  •  Services der Organisations- und Personalentwicklung:

    • ganzheitliche psychologische Leistungs- und Persönlichkeitsdiagnostik, u. a.

      • Leistungssteigerung unter Berücksichtigung individueller Bedürfnisse und Voraussetzungen
      • Unterstützung bei der individuellen Persönlichkeitsentwicklung im Sinne einer ganzheitlichen Sichtweise
      • Förderung und Erhalt von Wohlbefinden und Gesundheit


    • Informationsveranstaltungen, Vorträge, Seminare und Workshops für spezifische Gruppen, u.a.

      • Seminare und Workshops für (angehende) Führungskräfte
      • Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter*innen im Unternehmen
      • Vorträge zu psychologisch relevanten Themenfeldern innerhalb des organisationalen Kontextes