An der Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung "Challenges" bilden Themen der Stereotypisierung, Vorurteilsbildung und Diskriminierung zentrale Forschungsschwerpunkte, hierbei werden neben der Fokussierung auf Sexismus und Homophobie weitere Facetten der Diskriminierung (u.a. ethnische Herkunft, Alter, Religion) in den Blick genommen. Für den Kontext des organisierten Sports lassen sich damit Erkenntnisse zu Themenfeldern gewinnen, die in der deutschen Forschungslandschaft bislang noch vergleichsweise wenig etabliert sind. Ziel ist es, nachhaltige Präventions- und Interventionskonzepte zur Förderung der Akzeptanz von Vielfalt zu entwickeln; zudem ist die Beratungstätigkeit der Arbeitsstelle explizit um den Schwerpunkt der Diskriminierung erweitert worden.

Zielsetzung von "Challenges" ist ebenso die Gewinnung von Erkenntnissen über Determinanten und Konsequenzen psychischer Stabilität im Kontext des Sports sowie über die Förderung von Bedingungen, die zu einer nachhaltigen Verbesserung und Stabilisierung der mentalen Fitness von Sportler*innen unterschiedlicher Leistungsebenen beitragen.

ausgewiesene Forschungs- und Beratungsschwerpunkte

soziale Ungleichheit, Stereotypisierung und Diskriminierung: soziale Wahrnehmung und Diskriminierung (u.a. Geschlecht, Alter, sexuelle Orientierung), Bedeutung von Stereotypen und Vorurteilen, Entwicklungsmaßnahmen zur Förderung einer Kultur der Vielfalt im Sport

sportpsychologische Beratung im (Hoch-)Leistungssport: (sport-)psychologische Diagnostik, Beratung und Betreuung sowie Schulungen für verschiedene Zielgruppen wie Sportler*innen, Trainer*innen, Vereine und Verbände, aber auch Führungskräfte aus Wirtschaft und Verwaltung