Roman im Kontext der Forschung zu Diskriminierung, sozialen Konflikten und Gewalterfahrungen

Im Rahmen meiner langjährigen Forschungsarbeit befasse ich mich immer wieder mit den Ursachen und Auswirkungen allzu schneller Meinungsbildung und damit verbundener Vorurteile und Klischees bis hin zu Formen offener und latenter Diskriminierung einzelner Gruppen in unserer Gesellschaft. Vielfach fehlt es uns an der nötigen Akzeptanz und Wertschätzung im Miteinander, nicht selten schauen wir weg, wenn Menschen Opfer der vielfältigen Facetten psychischer und/oder physischer Gewalt werden. Unter dem Pseudonym Matthias Andersen habe ich mir nunmehr erstmalig erlaubt, meine diesbezüglichen Gedanken und Erfahrungen in Romanform zu verarbeiten, entstanden ist der Krimi Manneslust. Für nähere Informationen hierzu verweise ich sehr gerne auf die Internetseite des Verlages Noack & Block.

Vertraut Euch!

Vertrauen ist für das Funktionieren unserer Gesellschaft unabdingbar. Die Bereitschaft, Vertrauen zu riskieren und auf diese Weise positive Beziehungen zu initiieren, erhöht nicht nur die Zufriedenheit des Einzelnen, sie trägt auch innerhalb der Gesellschaft insgesamt zu einem Klima gegenseitiger Achtung und Wertschätzung bei. Von daher soll mit der Lektüre dieses Buches das Bemühen um Vertrauen geweckt werden, damit verbunden auch die Überzeugung, dass wir selbst aufgefordert sind, das Gute im Menschen zu sehen und zu fördern.

Vertrauen - die unterschätzte Kraft

Vertrauen ist eine wichtige Grundlage für das Gelingen menschlicher Beziehungen, doch wie wenig greifbar sind die Faktoren, die über das Entstehen und die Stabilität von Vertrauensbeziehungen entscheiden. Die Autoren leisten erstmals eine Bestandsaufnahme der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, und zwar allgemeinverständlich und lebensnah an zentralen Alltagsbereichen orientiert: Vertrauen in der Familie, zwischen Gleichaltrigen, zwischen Schüler*in und Lehrer*in, in der Partnerschaft, in der Arbeitswelt und im größeren Rahmen der Gesellschaft. Sie gehen Fragen nach wie: Welche Funktion kommt dem Vertrauen zwischen Eltern und Kindern, aber auch Geschwistern zu? Oder: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Vertrauen und Schulleistung? Was macht Vertrauen so brüchig, und lässt sich zerstörtes Vertrauen wiederherstellen?

weitere Veröffentlichungen

  • Schweer, M. (2017). Wenn ich an Fußball denke. In M. Bulik (Hrsg.), Heimspiel. Menschen bei Borussia (S.87-88). Dortmund: Kettler Verlag.